Bernsteincarré

Wettbewerbsbeitrag

Das Leipziger Museum der bildenden Künste ist ein Schlüsselprojekt im Bemühen um die Wiederherstellung der ehemaligen Dichte des historischen Kerns der Leipziger Innenstadt. Es wurde an einem unerwarteten Ort in der Mitte des Sachsenplatzes errichtet. Bis 2013 befindet sich das Gebäude als nahezu monumentaler Solitär an exponierter Stelle gewissermaßen in einer Art Interimsphase. Der Sachsenplatz bestand dort zwar bereits seit vier Jahrzehnten, war jedoch vor allem eine Konsequenz aus den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs und der Ablehnung der historischen Stadtstruktur in den Jahren danach.
Seit einigen Jahren findet wieder eine Anpassung der Körnung auf städtischen Maßstab statt. Die Randbebauung des Museum der bildenen Künste ist kurz vor Fertigstellung. Mitten in diesem gehobenen innerstädtischen Umfeld entsteht das BERNSTEINCARRÉ als architektonisch anspruchsvolle Eckbebauung des neuen Bildermuseums.
Der hier vorgelegte Entwurf bezieht sich auf die nord-westliche Ecke des Blockrandes. Das Baufeld wird hinsichtlich einer gewünschten Mischnutzung in drei Teile gegliedert und hinsichtlich den Nutzungen: Wohnen, Arbeiten und Wohnen auf Zeit (Boardinghouse) eingeteilt. Im Sinne der Wiederherstellung der Stadtdichte, war es eine Herausforderung für unseren Entwurf das für die Unterbringung des umfangreichen Programms benötigte große Volumen in den begrenzten vorhandenen Raum zu integrieren und zugleich den Eindruck von urbaner Vielfalt zu bewahren. Dieses Problem der urbanen Dichte wird in naher Zukunft durch die Vervollständigung des Ring, bestehend aus Wohn- und Geschäftsgebäuden, welche das Museum in das städtische Gewebe integriert, gelöst werden.

Team: Patrick Puhl, Henry Schulz

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